Titelfoto Plakat aus den Proben zu:

"Viel Lärm um nix"

(C)2013 anaximander

Workshop / anaximander

"Shakespeare für Angeber"

Titelfoto Plakat aus den Proben zu:

"(K)ein lustiger Verein"

(C)2012 anaximander

Workshop / anaximander

"Clown" & Auftritt beim:

"Müßiggang am Tag der Arbeit"

Clown-Entrees aus der

Sammlung Tristan Remy

Workshop / anaximander

"Rotnasen"

(C) 2010 - 13 Fotos: anaximander

Anika Wohlfarth

Pasquale

Weiblich, überwiegend

Extrovertiert

Eloquent

 

Ihr Leitspruch: „Konzentration, Disziplin, V e r a n t w o r t u n g!“

 

Pascale arbeitet als „Animateur“ für eine Fernsehproduktionsgesellschaft im bedeutendsten Mediapark der Stadt. Eigentlich ist Pasquale Journalistin. Studierte Journalistin!

Aber niemand will sie als Journalistin einstellen, obwohl sie doch eigentlich schon jetzt Pulitzerpreisverdächtig schreibt...

Stattdessen bekleidet sie nun eine der bedeutendsten Positionen in der neuesten Produktion, der

„Schlimm-Show“ mit der allseits bekannten und bei jung und alt beliebten Moderatorin Simone von Michalke. Pasquale ist hier in besonderer Verantwortung tätig, nämlich: sie ist für die richtige Stimmung des Publikums verantwortlich. „Animateur“ halt.

 

Bitte halten Sie sich an die Anweisungen des Personals. Insbesondere des animierenden Personals! Sie sind hier schließlich nicht zum glotzen eingeladen - Ihre Mitarbeit ist gefordert!!

 


Anita Hirndorf

Frau Dröge

Talkshowgästin

Aufgeregt

 

Frau Dröge ist Gast in Simone von Michalkes neuesten Fernsehclou, der „Schlimm-Show“. Sie ist nicht wirklich gut vorbereitet worden, mehr so ins kalte Wasser gestoßen fühlt sie sich. Um Zwillinge geht es in dieser Sendung, so viel weiß sie. Sie freut sichdarauf endlich mal Gelegenheit Menschen von ihrem schlimmen Schicksal zu berichten. Hofft sie.

 Emely

Weiblich,

Pflichtbewußt,

Skeptisch

 

Ihr Leitspruch: „Naja, es muß ja - irgendwie“

Auch immer wieder gern genommen: „Müssen wir nicht ersteinmal den Kopfbogen ausfüllen?“

 

Emely ist Sekretärin. Ihr Leben ist nicht leicht, so einige Schicksalsschläge hatte sie zu verkraften... und im Westen angekommen ... gut ausgebildet in die Arbeitslosigkeit. Inzwischen ist sie auch mit kleineren Aushilfsjobs zufrieden. Hauptsache sie hat ihr Auskommen. Man will ja garnicht mehr viel vom Leben, es hat ihr ja schon alles genommen. Aber die Arbeit, so klein sie auch sein mag - ordentlich ausgeführt muß sie werden und ein ordentlich gebügelter weißer Kragen hat auch noch niemandem geschadet!

 


Elisabeth Streubel

Cathy

Die scheene Leichte

Die leichte Scheene

 

Ihr Leitspruch: „Zeit für ein Piccolöchen!“

 

Cathy ist ein liebevolles Wesen. OK, auch ein einnehmendes Wesen. Ketten und Ringe hat sie besonders gern. Vor allem geschenkt :-). Sie gehört zu den Nachtelfen, die die Welt verschönen.

Frech ist sie und mitfühlend. Besonders mit dem männlichen Teil der Welt. Sie zeigt gern was sie hat, das verpackt sie gern nett, deshalb wohnt sie auch lieber dort wo`s wohnen weniger kostet, so hat sie mehr Geld für genug Pink in ihrem Leben. Pink und Piccolöchen.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Jacqueline Ebert

Lucy

Weiblich, eindeutig

Fürsorglich

Entspannt

Immer bereit, das Notwendige auch zu tun

 

Ihr Leitspruch: Wir müssen alle noch viel lockererer werden!“

 

Lucy arbeitet in der Kantine ihrer Schwester Andrea. Die Kantine ist:

n a t ü r l i c h auf dem Gelände des bedeutendsten Mediaparks der Stadt. Wo sonst!

 

Sie mag ihren Job, man trifft dort immer wieder interessante Typen, manchmal gar Weltberühmte. Die sind oft so furchtbar unentspannt...

Ihre Schwester auch. Lucy fragt sich manchmal ob sie nicht den wesentlich größeren Teil ihrer Arbeitszeit damit verbringt ihre zur Hysterie neigende Schwester zu beruhigen, anstatt den „Wichtigen dieser Welt“ das Essen zu kredenzen.

 

Polieren, Bestecke, silbern glänzend zu polieren, ist ihre größte Freude.

Dabei stellt sie sich manchmal vor wie Leonardo di Caprio den Kartoffelsalat ihrer Schwester auf einer von ihr polierten Gabel in den Mund führt. Ja - auch das kann sehr sexy sein. Und entspannt!

 


Liana Georgiewa

Andrea

Weiblich, eindeutig

Bodenständig

Praktisch

Ehrgeizig

Unentspannt

 

Ihr Leitspruch: „Ich leiiiiide!!!“

 

Andrea ist nicht nur Chefin D E R Kantine im Mediapark (wohlgemerkt: dem bedeutendsten der Stadt!), sie ist auch deren Besitzerin.

Nicht so ganz Gardemaß, man kriegt halt auch viel zu „probieren“ in so einer großen Küche, nicht wahr!?! Aber es zählen ja schließlich auch die inneren Werte.

Einen Freund hat sie auch seit kurzem. Nen bisschen ein Hallodri scheint er schon zu sein, so furchtbar viel hilft er ihr nicht in der Kantine... ist vielleicht auch besser so. Kochen kann er jedenfalls wohl nicht. Dauernd ist der weg, sie weiß nie so richtig wo er steckt. Und wenn sie ihn dann schonmal zu packen kriegt, scheint er auch nicht so ganz klar im Koppe zu sein... auf jeden Fall hat sie unter ihm mächtig zu: na was wohl, zu L E I D E N !

  

Jaqueline

Oberflächlich

Männerfixiert

Selbstverliebt

Egozentrisch

 

Ihr Leitspruch: „Ich fliege wie ein Vögelchen“

   

Fernsehn will ich gern sehn...

Jaqueline, bunt und nichts gelernt, bischen beschränkt in ihren Möglichkeiten - hatte „Glück“ und einen Job im wohl bedeutendsten Mediapark der Stadt abgegriffen. Ihre Freundinnen sagen, nun hätte sie endlich die Riesenchance einen reichen und berühmten Mann zu angeln,

denn schließlich... mit ihren reichlich vorhandenen optischen Vorteilen brauche sie ja nun wirklich nicht zu geizen. Also wenn da eine Chancen hat, dann ja wohl sie! Und überhaupt, wenn man der Michalke so beim „Arbeiten“ zuschaut, dann merkt ja wohl auch die Dümmste, das Intellekt auch nicht hilft - beim Fernsehn. Das würde Jaqueline alles viel besser machen. Na klar... und Fische können loofen:)

 


Lucie Reuter

Elias Schmidt

Männlich

Überheblich

„Allwissend“

Oberflächlich

 

Sein Leitspruch: „ Kleine Nadelstiche. Davon lebt die Beziehung.“

UND: „Was ich nicht weiß, weiß PUK erst recht nicht!“

 

Elias Schmidt. Die Inkarnation der Faulheit. Der weiß wie man sich vor Arbeit drückt und doch den Schein bewahrt. Wandle und handle ist seine Devise.

Gibt ja auch immer berufenere als ihn - und wenn sie so blöde sind? Was gehts ihn an. Noch nicht mal Wasser kann so einer kochen, aber wissen wie man Spaß hat im Leben hat und immer die nächste Futterstelle in Sicht.

Seine Freundin hat nicht viel zu lachen bei ihm - obschon, wenn er dann mal mit ihr ist, dann hat sie eigentlich auch mal richtig Spaß in ihrem Leben. Obwohl sie ihm ein bischen zu spießig ist, so ganz will er sie doch nicht verlieren.

 


 

Maria Schmidt

Stefan Schmidt, auch Schmitti genannt

Männlich

Klug

Ambitioniert

Selbstsicher

Gepflegt

 

Sein Leitspruch: „Philosophisch betrachtet...“

 

Stefan Schmidt, von Freunden gern auch „Schmitti“ genannt, hat mal wieder einen Reinigungsjob annehmen müssen. Mit seinem Bruder Paul (meist PUK genannt) zusammen, der kriegt ja auch allein nichts auf die Reihe.

Schmitti ist ein schmucker Kerl. Die Frauen mögen ihn. Er hat eine recht eigene Sicht auf die Welt und ist zu „Höherem“ berufen. Die Philosophie, die Klassiker, Shakespeare alles große Vorbilder für ihn, darunter gilt eigentlich nichts. Ein Drehbuch hat er schon geschrieben und rechnet quasi stündlich damit, nun endlich die Karriereleiter hinauf zu klettern - auch ein Grund sich momentan nicht an eine Frau zu binden, wenn er die Frauen im allgemeinen auch recht anziehend findet...

er hat einfach wichtigeres zu tun!

 


Oscar Rolapp

Paul Ullrich Kramer, genannt PUK

Männlich!

Urig

Praktisch

„Berliner Schnauze“

Cool & Gechillt

 

Sein Leitspruch: „Immer icke!“

Gern auch mal: „Theoretisch und rein philosphisch betrachtet...“

 

Paul Ullrich Kramer, von Freunden und Familie seit Jahren nur noch PUK genannt,

ist Reinigungskraft im: (na klar doch) bedeutendsten Mediapark der Stadt.

Nur zufällig da rein geraten. Keinerlei Absichten.

Sein Bruder zwingt ihn einfach immer wieder Geld für Miete und Essen zu verdienen.

 

Bischen große Klappe, vorlaute Schnauze aber das Herz am rechten Fleck. Nur leichte Scheene schrecken ihn. Schiesst manchmal nen bisschen schnell, mitm Maul - jedoch hin und wieder - da blitzt es gescheit hervor und er rettet die Situation oder seine Lieben.

 


Vivien Ebert

Peter Ullrich Kramer, auch genannt PUK

Männlich, klar!

Verplant

Unreif

Gelangweilt

Super Cool!

 

Sein Leitsatz: „Von wegen ick bin nich helle!“

 

Peter Ullrich Kramer, schon immer PUK geheißen, arbeitet im Mediapark. Nehm ich jedenfalls an.

Niemand weiß das so ganz genau... nicht das ihn mal jemand beim Arbeiten gesehen hätte - oder doch? Wer ihn dabei gesehen hat, und dies auch beweisen kann, solle sich bitte melden!

Mit seiner typisch Berliner Kodderschnauze versucht er stets hilfsbereit (wenn die andern so langsam und plöde sind) die Situation zu klären und vor allem: uff seinen

allerbesten Freund, den Schmitti, aufzupassen. Was nicht einfach ist, denn in der Regel vasteht der PUK nur Bahnhof.

 


Paul Maaß

Herr Kaufmann

Männlich, was sonst

Szenetyp, jedenfalls glaubt ers

Überheblich

Charmant, wenn nötig

Humor, wenn er andere trifft

 

Sein Leitsatz: „Es ist zu gebrauchen“

 

Herr Kaufmann kennt das Leben und das Geschäft. Der Anzug sitzt schlecht, Geschmack, Mode, ist sicher auch was anderes. Hemd, nunja, hat auch schon bessere Tage gesehen. Aber der Mann weiß wo`s langgeht. Die „23“ (Abteilung Kultur) hat er schon mal gesehn, auf nem Schild, irgendwo hier - wo ? - natürlich im bedeutendsten Mediapark der Stadt. Es gibt keine große Produktion in der Herr Kaufmann nicht seine Finger drin hätte... Das hätt er wohl gern.

 

Aber den Typen vom Putztrupp und den anderen „Minderbemittelten“ kann er schon noch zeigen, wo Bartel den Most holt. Da holt er auch schon mal ganz tief aus, wird jovial und hilft dem kleinen Schreiberling mal so`n Drehbuch an Mann oder Frau zu bringen.

Man kann ja nie wissen, ob so ne kleine Leuchte nicht mal den großen Wurf macht, und dann, dann ist der Herr Kaufmann wieder ganz vorn mit dabei.

 

 OFF

Der Typ der die Fäden zieht

Arrogant

Selbstbewußt

Chef halt, er entscheidet über Wohl und Wehe, selbst der achso großen Stars.

Sein Leitsatz, naja eher Leitwort: "Sofort!!!"


Man sieht ihn nicht, a b e r: man hört ihn... von Zeit zu Zeit garnicht gern.

 


 

Sabrina Schürer

 Polizist

Männlich, unspezifisch, Stock im Arsch, Minderwertigkeitskomplex, Sehr korrekt!

Dusselig, aber liebenswert

 

Sein Leitsatz: „Be Berlin!“

 

Der Polizist hält gern Ordnung - und sich gern an seinen Vorschriften fest. Er hat es schwer, im Beruf wie auch im Leben. Das Land Berlin hat kein Geld, er muß ständig improvisieren, seine Dienstmütze ist selbstgestrickt, das Shirt soll Autorität ausdrücken, wo längst keine mehr ist. A B E R: Die Vorschriften kennt er gut und wird niemals müde diese und seinen verarmten Dienstherrn zu verteidigen. Ein vorbildlicher Bürger. Ein vorbildlicher Polizist. Seine private Leidenschaft für die attraktive Fernsehmoderatorin Simone von Michalke ist sein kleines Geheimnis. Ja, auch er hat eins. Klitzeklein, aber seins!

Simone von Michalke

Weiblich

Überheblich

Hält sich für die Größte

Nicht wirklich klug

 

Ihr Leitsatz: „Ich bin toll!“

Simone von Michalke - Fernsehmoderatorin der ersten Stunde. Bekannt und beliebt aus Funk und Fernsehen. Sie weiß nicht das man diesen Slogan sonst an den Wagen der Marktschreier liest.

Überhaupt weiß sie sehr wenig. Die neue Show, ihre Show könnte ihre letzte Chance sein, wenn man denn die Zeichen der Zeit lesen könnte...

Die Kandidaten sind ihr scheißegal. Hauptsache sie flimmert wieder über den Äther.

Von digitalem Fernsehen, glaube ich, hat sie auch noch nicht gehört.

 


 

 

Sophie Warmbrunn

Zocker

Männlich, irgendwie

Verplant , Harmoniebedürftig

Sarkastisch, wenn er denn wüßte was das Wort genau meint

   

Sein Leitsatz: „Ey Alter, haste ma ne Mark?“

 

Zocker weeß wie`s looft, wa. Sein Gewerberaum ist die Straße. Da kennt er sich aus wie sonst keiner. Geschäfte macht er. Welche genau, da sieht keiner durch, er sicher auch nicht.

Freunde hat er viele. Janz ville. Jawoll. Allet seine Freunde - auch hier im Mediapark, wo er sich aus jeschäftlischen Jründen ziemlich oft aufhält.

Natürlich ist es der bedeutendste Mediapark der Stadt - watt sonst - ick meene, man weeß ja wo man hinjehört wa.

 


Sarah Beyer

Egon Schmidt

Männlich, um die 50

Mürrisch

Verschlossen

Arbeitslos

Fertig mit der Welt

 

Sein Leitsatz: „Unterbrechen Sie mich nicht immer!“

 

Egon Schmidt, mürrischer LKW-Fahrer ohne Arbeit hat sich von Freunden und Verwandten überreden lassen als Gast in Simone von Michalkes neuer Talkshow, der „Schlimm-Show“, aufzutreten.

Er will seine Söhne finden, die ihm durch die Verschlingungen des Lebens in der ehemaligen DDR abhanden gekommen sind. Eigentlich sind ihm damals bereits nicht nur die Kinder abhanden gekommen, sondern auch noch seine neue Gattin und damit sein Lebensmut und Elan. Der Bauch ist dick geworden, die Hemden zwicken, die Hosen zwacken und alles stammt irgendwie noch aus den 80ern. Ungefähr die Zeit in der auch der ganze Rest von Egon irgendwie stehen geblieben ist.

 


Yara Richter

Team, das Klärbärteam

Männlich - weiblich, man weiß es nicht sooo genau

Helfersyndrom

Versteht alles, weiß alles, regelt alles!

 

Ihr / Sein Leitspruch: „ Das sind soziale Verwerfungen, Persönlichkeitsstörungen, usw. !“

 

Team ist Teil des neuen Sozialen Deeskalationsteams der Berliner Polizei. So arm die Stadt inzwischen sein mag - arm aber sexy - so viel Weitblick bewies sie mit der Einstellung von Team.

Hier wird deeskaliert was das Zeug hält. Wenn der Kollege Polizist vor lauter Überforderung nicht mehr weiß wen er als ersten verhaftet hat, kann das Klärbärteam der Stadt Berlin gerufen werden.

OK, für ein Funkgerät hat das Geld nicht mehr gereicht... also wie auch immer sie es rufen, das Team kommt und hilft.

Wenn es sein muß, sogar mit einer OpenMindandFeelingsRound... was das ist ?

Hauptsache Team weiß Bescheid ;-)

 

Frau Plaschke

Talkshowgästin

Elegantly but: „So exited“

 

Ihr Leitspruch: „Oh mein Gott, ich bin im Fernsehen!“

und, ganz wichtig: „Ich komme aus Bergliebenthal!!!“

 

Auch Frau Plaschke hat sich, wie ihre Mitgästin Frau Dröge, extra fein gemacht. Nicht das sie es nötig hätte, sie ist ja immer fein und elegant gekleidet. Nicht so schnöde wie diese Dröge. Wär man verwandt, müsste man sich schämen. Und erstmal dieses „nuttige“ Schildergirl“. Ts Ts Ts.

 


 

(C) 2011 alle Texte: anaximander

(C) 2011 alle Fotos: Ingo Höhle www.ingohoehle.de